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Voll Verarscht:
Bonner Studi-Vertretung will Streik verhindern

Am 03. Juni 2002 fand auf Initiative des Studierendenparlaments der Universität Bonn eine abendliche Vollversammlung (VV) in einem Eßsaal der Mensa statt. Die rund 1.000 Studierenden stimmten für eine Aktionswoche (04.-08.Juli) gegen die geplante Einführung von Studiengebühren und gegen das "Credit-Point-System" genannte Modell der Studien-Zeit-Konten. Ausserdem befürwortete ca. die Hälfte der Anwesenden eine Blockade der Lehrveranstaltungen.

Die VertreterInnen des Studierendenparlaments (SP) und des von ihm gewählten Allgemeinen Studierenden-Ausschusses (AStA) verhinderten mit bürokratischer Ignoranz eine endgültige Meinungsfindung zur Blockade-Frage. Darüber hinaus liessen sie nicht zu, dass sich spontan ein Streikkomitee bildete.

Viele Studierende und auch VertreterInnen von Fachschaften protestierten daraufhin gegen diesen Alleinvertretungsanspruch von AStA und SP. Sie fühlten sich auf der VV "voll verarscht" und nicht angemessen vertreten.

Für unseren Protest benötigen wir die Unterstützung des AStA nicht!

Wir brauchen keine StellvertreterInnen oder Parlamente, sondern eine eigenständige Selbstverwaltung!



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